Auf dieser Seite möchten wir uns kurz vorstellen und unsere Geschichte erzählen...


  • Papa

Volker Reinhard, 58 Jahre jung, er macht alles rund um den Hof! Er liebt es, "seinen" Alpakas auf der Weide zu zuschauen!

  • Mama

Beate Reinhard, 54 Jahre jung, unsere gute Seele des Hofes. Sie kümmert sich gerne um unsere Gäste, Familie und Tiere.

  • Tochter

Ich bin Kerstin Reinhard, 32 Jahre alt und kümmere mich um unsere Tiere, Reitschüler, Gäste uvm.! Damit es auch allen gut geht. Außerdem bin ich für den Inhalt der Homepage verantwortlich.

Im September 2014 haben wir den Schritt gewagt und haben unseren kleinen Hof in Heidelberg (Tinkerstall Reinhard) verkauft und sind mit Sack und Pack in den wunderschönen Schwarzwald gezogen!

Dort haben wir nach langem Suchen unseren Traumhof gefunden mit 9,5 ha Weidefläche am Haus und 1,5 ha Wald. Es ist der Bechererhof in Biberach/Prinzbach. Ein typischer Schwarzwaldhof, ruhig gelegen in einem Seitenarm des Kinzigtals, umringt von Bächen, Wiesen und Wäldern.

Unser Hof mit dem neuen Alpakalädle...

....von unserem kleinen Bach aus, der durch unsere Weide fließt...


Sie fragen sich jetzt bestimmt, wie wir auf die Idee kamen, in den Schwarzwald zu ziehen?

Die Idee entstand im  Sommer 2013, als meine Eltern mal wieder in den Bergen im Urlaub waren. Es war so schön dort, so viel Platz, die schöne Landschaft und die grünen Weiden für die Tiere! Es war ein Traum, wovon auch unsere Tiere nur träumen konnten. Denn bei uns zu Hause war es mal wieder drückend heiß und auf unserer Weide war absolute Steppe, wie jeden Sommer! Dazu kam, unser Hof in Heidelberg wurde uns so langsam zu "klein". Wir hatten zu viele Tiere und der Platz wurde einfach zu eng für die Anzahl der Pferde und der Alpakas. Zudem war die Haltung der Tiere sehr teuer, da wir ja unser komplettes Heu und Stroh zukaufen mussten. Jetzt können wir unser Heu selbst machen und die Tiere im Sommer Tag und Nacht auf der Weide halten! Was ja auch natürlich ist und den Tieren gefällt! Es zog uns schon immer in die Berge und so sind wir im Schwarzwald gelandet.

Geschichten zu unseren Tieren...

Unsere erste Begegnung mit Lamas/Alpakas

Vor über 15 Jahren waren wir unterwegs in Braunschweig, um ein Pferd zu kaufen. Als wir auf den Hof kamen, war niemand zu sehen. Wir traten an das große Herrenhaus heran und wollten eigentlich klingeln, doch dann trauten wir unseren Augen nicht. Auf der großen breiten Treppe lag ein schwarzes Lama! Es bewegte sich zunächst nicht! Es beobachtete uns mit seinen großen schwarzen Augen. Wir trauten uns gar nicht an die Tür, um zu klingeln. Wir wussten ja nicht, spuckt es vielleicht?! Bis dahin kannten wir Lamas/Alpakas nur aus dem Zoo hinter Gittern! Und da sind sie ja oftmals nicht so freundlich...

In der Zwischenzeit bemerkte uns der Hofeigentümer und kam aus der Tür. Er grinste und meinte, der tut nix! Plötzlich kam auch noch ein 2. Lama frei über den Hof spaziert und begrüßte uns neugierig! Die 2 Lamas waren sehr interessiert und liefen uns die ganze Zeit hinterher, als wir die Pferde anschauten.

Ein Pferd kauften wir an diesem Tag nicht aber wir infizierten uns mit dem "Neuweltkamelidenvirus". Wir waren ganz begeistert von den 2 Lamahengsten, so dass klar war, irgendwann bekommen wir Lamas bzw. Alpakas.

Es vergingen noch einige Jahre, doch dann kauften wir 3 Alpakahengste. Sie waren uns zunächst sympathischer, weil sie nicht so groß waren wie Lamas. Doch inzwischen haben wir Alpakas und Lamas und es macht uns einfach Spaß, mit diesen Tieren zu arbeiten.

Wie kamen wir zu unseren Pferden?

Mein Vater hatte schon lange den Traum von einem eigenen Pferd. Einfach nur ein Pferd für auf die Weide, weil sie ihm so gut gefielen. Wir hatten ja den Platz für ein Pferd da meine Großeltern nebenan Landwirt- schaft hatten. 1989, damals war ich 5 Jahre alt, kaufte mein Vater ein Haflingermix "Leila" von einem Geschäftskollegen. Allerdings hatte Leila einen kleinen Haken! Der Geschäftskollege erklärte uns, dass Leila unverträglich mit anderen Pferden sei. Die Worte meines Vaters waren: "Das ist ja kein Problem, wir bekommen eh nicht mehr als ein Pferd!". Die nächsten Jahre war das auch erst mal so! Ich war schon als 5-jährige total begeistert und lernte auf Leila reiten. Als ich irgendwann reiten konnte, wollte ich ausreiten gehen und nicht geführt werden von Papa. Meine Eltern hatten verständlicherweise Bedenken mich alleine reiten zu lassen, so musste dann doch das zweite Pferd her! Damit wir zu zweit ausreiten gehen konnten. 1994 kauften wir dann eine weitere Hafistute "Stella". Stella und Leila sind leider mittlerweile verstorben. Sie waren lange Jahre bei uns und hatten denke ich, ein gutes Leben.

1997 infizierten wir uns durch den Zirkus "Zauberwald" mit dem "Friesenpferdevirus". Nach und nach kam der ein oder andere Friese dazu und wir fingen an zu züchten. 1999 kam unser erstes Friesenfohlen zur Welt. Leider hatten wir mit den Friesen nicht so viel Glück, deshalb verkauften wir sie nach einigen Jahren wieder. Aber ich muss sagen, die Faszination für diese Rasse bleibt! 

1998 waren wir auf der Insel Fehmarn in Urlaub. Wie ich als Kind/Jugendliche so war, musste ich natürlich reiten. Dadurch lernten wir die coolen Schecken (Irish Tinker/Cobs) Irlands kennen. Wir waren begeistert von ihrer Ausstrahlung und wie brav sie im Reitunterricht liefen! So stand ein halbes Jahr später unser 1. Irish Cob (Tinker) auf unserem Hof. Es war die Tinkerstute "Kira"! Sie war gerade mal 3 Jahre alt und kam direkt aus Irland. Der Händler sagte zu uns, dass 80% der Stuten, die aus Irland kommen, trächtig sind. Aber das war uns egal... und so war es dann auch, Kira war trächtig und bekam im Mai 2000 ein hübsches Hengstfohlen. Damit begann unsere Tinkerzucht! Inzwischen sind bei uns schon mehr als 20 Fohlen zur Welt gekommen. Und, Kira ist inzwischen 21Jahre alt und darf ihr Gnadenbrot bei uns genießen. Es macht Spaß, mit diesen Pferden zu reiten und mit ihnen zu züchten. Es ist immer eine Überraschung, welche Farbe oder Zeichnung das Fohlen bekommt. Es wird nie langweilig... :-)